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Mit dem Wechsel zu Ökostrom kann jedes Mensch die Energiewende aktiv voranbringen. Aber aufgepasst: Nicht jeder Ökostrom-Vertrag bietet einen neuen Nutzen für Umwelt und Klima. Hinter vielen, angeblich grünen Anbietern (z.B. innogy) stecken Unternehmen, die noch von Kohle- und Atomkraft profitieren.

Robin Wood hat alle aktuellen Anbieter von „Ökostrom“ unter die Lupe genommen und die heraussgesucht, die das Geld in die Energiewende investieren und keine Verflechtungen zur Atom- und Kohlewirtschaft haben.1 Die folgenden Anbieter werden von uns empfohlen. Der Wechsel des Stromanbieters ist einfach und kann meist direkt auf der Website der Anbieter erledigt werden. Der neue Anbieter kümmert sich um den Rest und kündigt auch den alten Vertrag!

Empfohlene Anbieter


Von Robin Wood empfohlene Anbieter. Die Preise sind berechnet für einen Bezug in Köln und können in anderen Regionen unter Umständen abweichen. Ein Klick auf die Namen der Anbieter führt direkt zu deren Website.

Bürgerwerke 27,70 Cent pro kWh
EWS ElektrizitätsWerke Schönau 25,59 Cent pro kWh
Greenpeace Energy 27,10 Cent pro kWh
Lichtblick  27,99 Cent pro kWh
Naturstrom 27,75 Cent pro kWh
Polarstern 26,95 Cent pro kWh

Falscher Ökostrom?

Der Bezug von Ökostrom hat das Potential, die Energiewende aktiv voranzubringen. Doch dies ist zu oft nicht der Fall: Wenn der bezogene Strom beispielsweise aus seit Jahrzehnten bestehenden Laufwasserkraftwerken stammt, hat dies keinen nachhaltigen Einfluss auf die Energiewende. Normaler Strom wird dann zu Ökostrom: „alter Wein in neuen Schläuchen“. Darüber hinaus handeln die meisten der Unternehmen – oftmals in Tochtergesellschaften oder in konventionellen bzw. Gewerbekund_innen-Tarifen – mit Atom- und Kohlestrom.

Damit das Potential des Ökostroms für die Energiewende genutzt werden kann, ist es wichtig, dass die Ökostrom-Anbieter wirtschaftlich nicht mit den großen Energiekonzernen verflochten sind. Darüber hinaus muss gewährleistet sein, dass der bezogene Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt, dass auf Neuanlagen gesetzt wird und dass Unternehmen in den Neuanlagenbau sowie in Klimaschutzprojekte investieren.

Du bist dir nicht sicher, ob dein Stromversorger zur RWE AG oder anderen rückgerichteten Energieriesen gehört? Das Tochterunternehmen ist rechtlich verpflichtet bei (telefonischer) Anfrage Auskunft zu ihrem jeweiligen Mutterunternehmen zu geben.

  1. Recherche von Robin Wood, 2016